Samstag, 15. August 2009

Träumend schau ich in den Tag

Träumerei in Hellblau

Alle Landschaften haben
Sich mit Blau gefüllt.
Alle Büsche und Bäume des Stromes
Der weit in den Norden schwillt.

Blaue Länder der Wolken,
Weisse Segel dicht,
Die Gestade des Himmels in Fernen
Zergehen in Wind und Licht.

Wenn die Abende sinken
Und wir schlafen ein,
Gehen die Träume, die schönen,
Mit leichten Füssen herein.

Zymbeln lassen sie klingen
In den Händen licht.
Manche flüstern, und halten
Kerzen vor ihr Gesicht.

Georg Heym



Die Schul-Ferien der Kinder neigen sich dem Ende zu, seit heute Mittag bin ich wieder zu Hause und träume noch den schönen Tagen in der Höhe nach.
Vor meinen Augen erheben sich nur noch die Waschberge. Zum Glück bleibt das innere Auge!

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